Celtic Frost Morbid TalesWas „Morbid Tales“ damals angerichtet hat und bis heute noch anrichtet, war 1984 wirklich noch keinem bewusst. Noise Records bewies ein gechicktes Händchen, die noch junge Band aus der Schweiz damals unter Vertrag zu nehmen. Denn auch noch Jahre danach beeinflusste CELTIC FROST die gesamte Metalgemeinde über den gesamtem Globus hinweg.
Die Wiederveröffentlichungen ihrer Meisterwerke kommen nun als edle CD-Variante oder auch als Doppel-LP inklusive Poster. Bis zu dem vierten Output „Vanity/Nemesis“ kann man nun das kreative Schaffen der Band erneut verfolgen und seine Musiksammlung mit diesen edlen Teilen ergänzen.

persefone aathmaPERSEFONE machen keine halben Sachen. Und deshalb mache sie auch keine kurzen Scheiben. Auch wenn „Aathma“ mit knapp einer Stunde Spielzeit da noch zu den kürzeren Alben der Band gehört. Nach vier Jahren des Wartens und einigen Besetzungswechseln gibt es nun endlich wieder etwas Neues von den Andorranern zu hören. Nach dem letzten Album „Spiritual Migration“ sind die Erwartungen bei mir ziemlich hoch, muss ich zugeben. Mal sehen, was die Band dieses Mal zu bieten hat.

vaican marchofhekingsBereits 1985 gegründet, schafften es VATICAN aus Sandusky, Ohio, nur einige Demos aufzunehmen. 2014 kam es zu einer Veröffentlichung all dieser in geballter Form einer Kompilation namens „Metalmorphosis“. Erst jetzt anno 2017 kommt dank dem emsigen Pure Steel Label das erste volle und echte Debütalbum in die Läden. „March Of The Kings“ erstrahlt im typischen US-Metal-Style und wird Freunde dieser Stilrichtung entzücken. Denn eigentlich hat man alles, was man für eine zünftige Genrescheibe braucht.

Bison YANTOYATPDa kommt man vor vier Jahren mit einem sensationellen Album um die Ecke, und kurz darauf hört man kaum noch was von der Band aus Vancouver, da man sich vom Label Metal Blade getrennt hat. Auflösungsgerüchte bewahrheiten sich zwar nicht, aber dennoch gibt es kaum noch ein Lebenszeichen. Und auf einmal, zwei Buchstaben weniger, ist es endlich wieder Zeit, ein Wahnsinnsalbum rauszuhauen.

ajattara lupausDas mittlerweile 8. Album legen die Finnen AJATTARA vor. Man ist sich definitiv seiner Linie treu geblieben. Ihre Musik ist recht primitiv, harsch und typisch nordisch. Solche Mucke kann nur aus den nordlichen Gefilden stammen. Im wesentlichen fundiert alles auf Black Metal, zumeist eher die doomige Variante, aber es gibt auch mal schnelle Passagen. Diverse folkige Parts erinnern mich oft an alte AMORPHIS, was nicht verwundert, da Frontkrächzer Pasi „Ruoja“ Koskinen ja einst bei den Finnen-Stars gesungen äh gegrunzt hatte. Und zwar zu Zeiten, als man diese noch dem Death Metal Genre zuordnen konnte.

municipalwaste slimeandpunishment„Warte, warte nur ein Weilchen.“ Diesen Satz dürften die Fans von MUNICIPAL WASTE in den letzten Jahren wie ein Mantra wiederholt haben. Liegt doch die Veröffentlichung von „The Fatal Feast“, dem bisher letzten Album der Band, bereits 5 Jahre zurück. Dies mag auch daran liegen, dass die Musiker mit unter anderem IRON REAGAN, SPRING FLING, CANNABIS CORPSE und DENY THE CROSS noch in zahlreichen anderen Gruppen aktiv sind. Mit Nick Poulos (BAT, VOLTURE) hat man weiterhin inzwischen einen zweiten Gitarristen an Bord.

Desultory Through Aching AeonsIch weiß nicht, was diese Schweden an sich haben, aber ich bin immer begeistert, wenn sie ein neues Album raushauen, denn nach dem ersten Durchgang weiß ich bereits, dass ich nicht enttäuscht werde. So auch bei „Through Aching Aeons“, dem mittlerweile fünften Langeisen von DESULTORY. Auch wenn ich erst beim dritten Album „Swallow The Snake“ den Einstieg fand, wuchs mir diese Combo doch schnell ans Herz.

Tombs The Grand AnnihilationDas Schaffen der Band um Mike Hill verfolge ich erst wenige Jahre, allerdings nicht allzu intensiv. Allerdings ist der Name TOMBS sehr oft zu lesen und zu hören, da diese Combo scheinbar gerne live auftritt. Aber auch diese Gelegenheit blieb für mich bisher aus. Nun nehme ich mir den neuesten Output „The Grand Annihilation“ vor, und ich muss sagen – ich bin völlig ratlos.

slaegt domuymysteriumDiese dänische Band ist außergewöhnlich. Black Metal spielen viele, aber nicht so wie SLAEGT. Wobei man hier wohl kaum noch von Black Metal an sich sprechen kann. Denn der „normale“ Heavy Metal Anteil ist fast genau so hoch. Dann kommt noch eine fette Prise Rock/Indie dazu. Die Songs sind allesamt dramatisch aufgebaut, ja schon fast kleine Symphonien. Nicht immer easy-listening aber dennoch sehr eingängig und nachvollziehbar gestaltet. Hier sind Könner am Werk, das hört man bei nahezu jeder Note, jedem Lauf, ein jeder Beat passt perfekt. Die Genregrenzen sind hier also fließend.

Suffocation Of The Dark LightSUFFOCATION sind klar eine der Vorreiter, wenn es um brutalen und technisch höchst anspruchsvollen Death Metal geht. Keiner hatte damals mit einer derartigen Entwicklung und Langlebigkeit gerechnet. Die zahlreichen Lineup-Wechsel zeichneten sich vielleicht ab, ließen aber nie die Inspiration schleifen, hochwertige Arbeit abzuliefern.

tankard onefootinthegraveNachdem TANKARD 2012 ein Mädchen namens Cerveza trafen und 2014 in Bier ruhten, wähnen sich die Hessen nun also bereits mit einem Bein im Grab. Zumindest wenn man vom Titel ihres am 02.06. erschienenen - man mag es kaum glauben - bereits siebzehnten Studioalbum „One Foot In The Grave“ ausgeht. Wer nun aber denkt, die Frankfurter wären im fünfunddreißigsten Jahr ihres Bestehens altersmilde geworden und böten ihrer Anhängerschaft nunmehr lahmarschigen Metal mit Einschlafgarantie, der kennt die Truppe verdammt schlecht. Da die anderen drei großen deutschen Thrash Metal Kapellen, namentlich KREATOR, SODOM und DESTRUCTION alle bereits entsprechend vorgelegt haben, durfte man gespannt sein mit was TANKARD letztendlich aufwarten würden.

Vallenfyre FTWFHWer die bisherige Historie von PARADISE LOST verfolgt hat, der kann sich entweder mit dieser Entwicklung anfreunden oder hat schon vor ein paar Jahren das Handtuch geworfen und kaum noch Interesse an der Band gezeigt. Die meisten Fans bleiben ihren Lieblingen allerdings treu und begrüßen auch, wie sie sich wieder mehr an den Anfängen orientieren.
Aber selbst aus den eigenen Reihen gibt es da den ein oder anderen, der gerne nochmal in die Todesmetallrichtung einsteigen will. So hat Nick Holmes das letzte BLOODBATH-Album eingegrunzt, und Gitarrenvirtuose Greg Mackintosh lenkt sich weiterhin mit VALLENFYRE von der englischen Upperclass ab.

blackhawk theendoftheworldBLACK HAWK aus Mölln gehören auch zu den Bands, die bereits in den goldenen Achtzigern, nämlich 1981 gegründet wurden, ihr erstes Album aber erst in den 2000er Jahren erschienen ist. So geschehen mit „Twenty Five“. Nach 4 weiteren Werken erscheint dieser Tage das sehr optimistisch betitelte „The End Of The World“. Wie gehabt gibt es teutonischen Metal auf die Glocke, so deutsch, deutscher geht es nicht. Was ja nicht schlimm ist.

below uponapalehorseDas Debüt dieser 5 Schwedenbengels „Across The Dark River” ist auch bereits 3 Jahre her. Schon damals konnte mich ihre Defintion von epischem Doom Metal schwer begeistern. Irgendwo zwischen SORCERER, CANDLEMASS und PROCESSION liegt man stilistisch, aber auch wer von THE DOOMSDAY KINGDOM angetan ist, wird auch BELOW lieben. Vor allem der Leadgesang von Zeb sorgt für offene Münder. Denn auch die FATES WARNING/QUEENSRYCHE Fraktion könnte da auf seine Kosten kommen.

oldseason beyondtheblackDas Debüt „Archaic Creation“ von 2009 liegt mir noch gut im Ohr als ich zum ersten Mal in den Nachfolger „Beyond The Black“ hineinhören darf. Ihr ergreifender, höchst emotionaler Heavy Metal hat mein Herz im Sturm genommen. Basierend auf Doom Metal und dem guten alten NWOBHM haben die Iren ihre eigene Nische gefunden. Eine Prise US-Metal höre ich ebenfalls heraus und die dargebotenen Stücke überschreiten bis auf eine Ausnahme locker die 5-Minuten Marke, man möchte sagen, sie entfalten sich!

walpyrgus walpyrgusnightsEine Art Nebenprojekt von TWISTED TOWER DIRE stellen WALPYRGUS da, deren Debütwerk dieser Tage das Licht der Welt erblickt. Nachdem die Hauptband im Monent auf Eis liegt, aber nicht aufgelöst ist, werden den alten Hexen und der schwarzen Literatur gehuldigt. Hinzu zum Line-Up gesellt sich noch WHILE HEAVEN WEPT Mastermind Tomas Philips, der sowohl für Keyboards als auch für die (gelungene) Produktion verantwortlich ist.

dynfari thefourdoorsofthemindDYNFARI ist keineswegs das isländische Wort für Durchfall, es ist der Name einer Post Black Metal Band mit künstlerischem Anspruch. Ein echter Blickfang ist die Aufmachung des schönen Digipacks mit 12-seitigem Booklet. Sowohl stil- und geschmackvoll ist es verpackt, das macht Lust auf mehr. Als konzeptionelle Grundlage dient die Gefühlswelt ihres an einer schmerzvollen Autoimmunkrankheit leidenden Gitarristen und Sängers Jóhann Örn. Die Band verwendet als lyrische Grundlage die Texte von Jóhann Sigurjónsson, eines isländischen Dramatikers des 19. Jahrhunderts und von Patrick Rothfuss einem Fantasy-Schriftsteller. Das hört sich alles hochtrabend an. Doch kann es auch musikalisch überzeugen?

conjuringfate valleyofshadowsFragt man jemanden nach Bands aus Nordirland, so erntet man meist als Antwort ein Schulterzucken. Manchem fallen nach längerer Überlegung dann noch GAMA BOMB, THERAPY?, MAMA’S BOYS oder auch SWEET SAVAGE ein. Dabei hat Nordirland eine relativ große Untergrundszene und wer sich die Mühe macht ein wenig zu suchen, der wird sicher auf so manche Band stoßen, von der er zwar noch nie etwas gehört hat, die aber genau seinen musikalischen Geschmack trifft.

Yagow SameDas Saarland ist ein Dorf, aber dennoch oder gerade deshalb steckt das beschauliche Bundesland voller Überraschungen. Speziell im musikalischen Sektor haben einige Bands, denen der Dorffaktor zugeschrieben wird, viel mehr zu bieten. Gerade jungen Bands fehlt es da mitunter an Mut oder auch Durchblick, weniger an dem Willen, angemessen durchzustarten.

chuckberry chuckHätte mir vor einigen Jahren jemand erzählt, dass ich einmal ein Album von CHUCK BERRY besprechen würde, dann hätte ich diese Person mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgelacht. Ging ich doch als der Rock ’n’ Roll Pionier 1979 mit „Rock It“, welches übrigens ein ziemlicher Flop war, sein bisher letztes Album veröffentlichte, noch in den Kindergarten. Als Berry 1957 mit „After School Session“ sein Debüt rausbrachte, waren meine Eltern noch Kinder. Seit dieser Zeit legte der Musiker eine schier unglaubliche Karriere hin, die erst mit seinem Tod, im Alter von 90 Jahren, am 18. März diesen Jahres, endete. Während seiner 65 Jahre andauernden Karriere veröffentlichte der Künstler unzählige Singles und Alben. Auf ein neues Album mussten die Fans jedoch ganze 38 Jahre warten, obwohl die bereits hochbetagte Ikone des Rock 'n' Roll immer noch zahlreiche Konzerte absolvierte.


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