nightshock nightshockAuch aus der wunderschönen Toskana kann giftiger, ungehobelter Metal stammen. Bewiesen wird uns dies lautstark von einem unheiligen Trio aus Florenz, die sich NIGHTSHOCK nennen. Ihr angeschwärzter Thrashmetal hat einiges von Schmuddelkombos ala BULLDOZER, TANK, MOTÖRHEAD und ganz besonders VENOM. Der Thrashanteil ist gar nicht mal so groß, denn man muss NWOBHM, Punk und eine fette Schippe Doom drauflegen. Die Produktion ist rau und dreckig, könnte zwar etwas mehr Druck haben, geht aber in Ordnung. Das passt einfach!

Ich muss gestehen, mir gefällt diese räudige Mischung hier verdammt gut. Vokaltechnisch klingt der gute Lorenzo, der auch die Axt schwingt, sehr nach Onkel Cronos (VENOM) und das gekonnt. NIGHTSHOCK verlieren sich nie in chaotischem Gebolze, wie man vielleicht vermuten könnte. Die Gitarrenarbeit ist stark NWOBHM-lastig, das Drumming zwar rumpelig aber ansprechend. Hier wird in einer guten halben Stunde alles in Schutt und Asche gelegt und songtechnisch bläst dieses Album ein Gros der Black-Thrash-Konkurrenz locker weg, da es völlig ohne Ausfälle über die Runden kommt und fast nur Hits bietet. Mitreißend und voll auf die Zwölf, da wachsen einem ja beinahe Hörner, so geil ist das! NIGHTSHOCK ist eine Band, von der ich noch nie gehört hatte und das war ein Fehler. Eine faustdicke Überraschung, will ich meinen. (Ralf)

Bewertung: 8,5 / 10

Anzahl der Songs: 9
Spielzeit: 30:12 min
Labe: Iron Shield Records
Veröffentlichungstermin: 24.04.2015

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